Dienstag, 26. Oktober 2010

Man lebt mit seinen Marotten ganz gut

Meistens jedenfalls. Aber irgendwann packt auch mich die Wut über mich selbst.. wenn ich meinen Kleiderschrank öffne und frisch gewaschene Wäsche unterbringen will und feststelle, dass so gut wie kein Platz ist. Weil sich über die Jahre so das ein oder andere Kleidungsstück ansammelt und im Schrank verschwindet, ohne je wieder getragen zu werden.. Leider bin ich aber so eine, die sich von nichts trennen kann. Von gar nichts. Nicht von Klamotten, die längst außer Mode gekommen sind und nur noch schräg anzusehen sind, nicht von Teilen, die viel zu klein geworden sind, ... auch sonst fällt es mir schwer was weg zu werfen. Irgendwann werde ich es sicherlich wieder brauchen! ;) Ich habe Unterlagen und Bücher aufgehoben, die kein Mensch jemals mehr lesen will, jeder mögliche Krimskram, den man mal geschenkt bekommt, bleibt stehen und bereichert mein Zimmer (welch ein Glück ist es groß genug ;)).
Doch heute habe ich meinen Kleiderschrank neu sortiert und festgestellt was sich da alles so angesammelt hat. Wahnsinn! Sodass das ein oder andere Teil seinen Weg nicht mehr zurück gefunden hat!
Einen wird das besonders freuen: meinen Liebsten! :) Kürzlich wollte er sogar schon selbst Hand anlegen.. hehe. Konnte ich ihm dann aber doch wieder ausreden.

Kommentare:

  1. Bei uns ist das genau anders herum, ich werfe weg, der Ehemann sammelt. (Psst, ich werfe trotzdem weg.) Er hat noch NIE etwas vermisst oder danach gefragt, wo das denn wäre. Der Verlust kann also nicht so schlimm sein. :)
    Grüße! N.

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  2. hehe, das ist ja ganz schön gemein! ;) aber wenn er es nicht mal merkt, kann der Verlust wirklich nicht so groß sein.. da hast du Recht. ;)

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  3. hehe, das kenn ich. als angehender lehrer hab ich auch diese "sammelkrankheit" (man könnte ja noch was im unterricht verwerten), deswegen hab ich eine riesen menge an alten zeitschriften, ausschnitten, postkarten und solchen krams.

    Bei Klamotten etc. hab ichs aber geschafft, die Krankheit zu besiegen :) So habe ich vergangenes Ostern 3 riesengroße Säcke in die Altkleidertonne geschmissen - yeah :) Und den gewonnenen Platz kann man so schön mit neu geshoppten Sachen füllen *g*

    Liebe Grüße!

    p.s.: ich fühle jetzt übrigens auch in der "ohne-liebsten-sein"-Sache mit dir.

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  4. bei mir klappt das wohl erst in kleinen Schritten..
    nicht, dass hier ein Missverständnis aufkommt, ich habe es seither nur geschafft eine einzige Tüte mit alten Klamotten zu füllen.. hmmm! der Schrank ist zwar immer noch voll, aber jedes Teil hat jetzt wieder einen Platz! :)
    P.S.: habs auf deiner Seite schon gelesen.. der neue Lebensabschnitt! hmm.. anfangs ist es schwer, aber mit der Zeit lässt der Schmerz nach.

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  5. bei kleidung fällt mir das auch sehr schwer. aber bei allem anderen nicht mehr. wenn man da mal eine grenze überwunden hat, dann macht das richtig spaß :) ich habe vor meinem umzug richtig, richtig viel weggeworfen. und das ist toll!! :)

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  6. ich sollte mich einfach überwinden.. und mal von Sachen trennen! doch einfacher gesagt als getan..
    bei meinem letztem Umzug habe ich auch einiges weg geworfen, denn alles wollten wir dann doch nicht schleppen! aber leider liegt der schon 1,5 Jahre zurück.. und wieder sammelte sich so maches an! :P

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  7. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung !!! Leiste nächste Woche gerne Hilfestellung - fg

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