- die
Fernbeziehung! Was für ein wüstes Wort. Oft ist es das auch.
Die Nächte sind wieder einsam, das Bett so leer, das Zimmer leise. Nur die angeheiterten, lärmenden
Mitmenschen oder meine lieben
Nachbarn lassen mich des Nachts aus dem Schlaf erwachen..
Am Morgen erwachte ich alleine im Bett liegend und nach dem ersten genüsslichen Strecken meines zarten Körpers wurde mir klar, dass ich mir meinen duftenden Tee selbst kochen musste. Niemand war da, der sich morgens vor dem Aufstehen und der erfrischenden Dusche nochmals an mich kuschelt, mir einen liebenden Guten-Morgen-Kuss gibt..
Am kommenden Abend konnte ich nicht gut einschlafen.Eigentlich schlafe ich immer innerhalb von Minuten ein.
Die letzten Monate schliefen wir beinah jede Nacht Seite an Seite ein. Mein Rücken war leer und schutzlos, meine Füße wollten einfach nicht warm werden und die Hand, die mich so wunderbar in den Schlaf streichelt ... war nicht da. Kissen, eine dicke Decke und eine Wärmflasche sind da nur ein unzureichender Ersatz.
Aber nur noch zehn mal alleine schlafen, dann haben wir uns wieder! Für sagenhafte neun gemeinsame Nächte!